18.10.
 2011
Das neue Facebook-Profil: Die Timeline

Mit Spannung wird die neuste Funktion von Facebook – die Timeline – erwartet. Sie soll künftig das klassische "Profil" des Users ersetzen, das bisher nur wenige Informationen über den "Verlauf des Lebens" preisgab. Die Timeline veröffentlicht Beiträge, Kommentare von Freunden, Orte, Fotos, eigene Aktivitäten und ordnet diese chronologisch auf einem Zeitstrahl an, der von der Geburt bis in die Gegenwart reicht.

Möchte ein anderer User die Ereignisse eines bestimmten Jahres oder Monats sehen, wählt er einfach die entsprechende Zeit am Seitenrand des Bildschirms aus, wodurch er direkt zu den Einträgen aus dieser Zeit geführt wird.

Aufgrund dieser Neuerungen sind besonders Unternehmen angehalten, in Zukunft umzudenken. Denn jedes größere Unternehmen setzt mittlerweile auf die Interaktion über soziale Netzwerke - sowohl mit ihren Bestands-Kunden als auch mit potentiellen Kunden. Social Media Marketing ist heute nicht mehr wegzudenken. "Gefällt mir"-Buttons sind auf fast jeder kommerziellen Website zu finden.
Die Fan-Bestätigung durch "Gefällt mir" wird in ihrer Bedeutung jedoch stark abnehmen, weil sich ohne regelmäßige User-Interaktionen auch keine Sichtbarkeit in der Timeline ergeben kann.

Relevante Apps werden hingegen sehr gut im Newsfeed, dem "Open Graph" (wo dann Aktionen in Beziehung zu Objekten gesetzt werden können) und in den Profilen sehr gut sichtbar sein, weil diese sogar selbstständig posten können, dass der User sie gerade benutzt hat. Auch Beiträge, Orte und Bilder, die häufig kommentiert, besucht oder empfohlen werden, erscheinen ebenfalls größer in den Newsfeeds. Diese werden dann gut sichtbar im Live Ticker sowie in der Timeline der User angezeigt. Alles in allem besteht damit also bald die Möglichkeit, auf einen umfassenden Rückblick auf die Lebensgeschichte eines Users.
Die Timeline wird für die Unternehmen im Bereich Social Media Marketing eine weitere Runde einleiten, in der sie sich noch mehr hervorheben können und sich in das Alltagsleben des Nutzers integrieren. Wir können gespannt sein…